Von P. K. Sczepanek


von August Scholtis geb. 1901 in Bolatitz O/S



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von August Scholtis geb. 1901 in Bolatitz O/S

Die Prosna ist kein Fluss, sie ist ein Flusschen und weithin unbekannt in Ostmitteleuropa. Die Prosna entspringt, halben Weges zwischen den wasserpollackischen Dörfern Sternalitz und Boroschau, im ehemals preußischen Landkarte Rosenberg des ehemals preußischen Regierungsbezirks Oppeln der ehemals preußischen Provinz Oberschlesien. Sie mündet nach einem nicht weniger als imposanten Lauf in einen anderen ostmitteleuropäischen Fluss von ebenfalls nur minderer Bedeutung: Die Warthe.



Es wäre das einzige, was lobend über die Bedeutung der Prosna zu erwähnen wäre, gäbe es nicht die historische Tatsache, dass dieses Flüsschen in jenen Verträgen eine gewisse Rolle spielte, kraft welcher der Polenkönig Kasimir III. der Große und sein Nachfolger Ludwig von Anjon von Ungarn und Polen anno 1335, 1338, 1356,und 1372 – mit starken Worten und ausdrückliche für ewige Zeiten – zugunsten der böhmischen Krone, vertreten durch König Johann Luxemburger, auf die Lehnrechte an den Herzogtümern der schlesischen Piasten verzichtet haben.

(Berühmtester Oberschlesier war damals Wladislaus „Opolczyk“ (1330 – 1401) die rechte Hand des Königs Ludwig in Osteuropa). Später hatte die Prosna ein preußisches, dann russisches und polnisches Ufer. - pksczepanek

Germanistisches SeminarUniversität Heidelberg - Prof: wilhelm.kuehlmann@gs.uni-heidelberg.de





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