Von P. K. Sczepanek



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Blick in die Zukunft


Dennoch, machen die Sprichworte:

Drei Dinge können nicht lange verborgen werden: die Sonne, der Mond – und die Wahrheit“55

bzw.

Wahrheit und Öl kommen immer an die Oberfläche.“56



auch in dieser ausweglos erscheinenden Situation irgendwie Hoffnung.
Karin Zimmermann

http://www.gmx.net/themen/wissen/bildergalerien/bilder/267xdbm-dynastien-die-europa-praegten

Dynastien, die Europa prägten

Die Monarchie hat in Europa Tradition. Noch heute existieren in mehreren Staaten Königshäuser, die zwar durch demokratische Verfassungen in ihrer Macht beschränkt sind, als Identifikationsfiguren und Staatsrepräsentanten aber dennoch wertvolle Dienste leisten. Die wichtigsten europäischen Herrscherdynastien stellen wir Ihnen im Folgenden vor. © EVERETT-COLLECTION, INC.; imago/Jürgen Ritter


Das Herrschergeschlecht der Karolinger gilt als eines der bedeutendsten Königshäuser Europas. Seit dem Jahr 751 hatten die westgermanischen Franken die Königswürde im Frankenreich inne. Als berühmtester Vertreter gilt Karl der Große (Bild). Durch seine Krönung zum Kaiser im Jahr 800 wurde das Kaisertum in Europa nach dem Niedergang Roms erneuert. Außerdem führen noch heute Deutsche und Franzosen die Anfänge ihrer Nationalgeschichte auf den Herrscher zurück. Nach der Teilung des Frankenreichs im Jahr 843 regierten karolingische Könige noch bis 987 in den Teilgebieten. Danach starb die Herrscherlinie aus. © imago/Rudolf Gigler


Das Haus Plantagenet war eine französischstämmige Herrscherdynastie. In direkter Linie stellte sie von 1154 bis 1399 die englischen Könige. Bekanntestes Mitglied der Dynastie ist Richard I. (Bild), besser bekannt als Richard Löwenherz. Vor allem durch die Legende um Robin Hood, die in zahlreichen Filmen und Büchern verarbeitet wurde, ist er bis heute im Gedächtnis geblieben.


Eines der bedeutendsten deutschen Herrschergeschlechter ist das Haus Hohenzollern. Eine Linie der Dynastie stellte ab 1701 die preußischen Könige und damit von 1871 bis 1918 auch den deutschen Kaiser. Im Bild ist Friedrich II. von Preußen zu sehen, auch bekannt als "Der alte Fritz" oder "Friedrich der Große". Unter ihm wurden in Preußen viele Reformen durchgeführt, beispielsweise wurde die Folter abgeschafft. Das Haus Hohenzollern existiert bis in die heutige Zeit, hält sich aus der Politik aber weitestgehend zurück.

Das Haus Bourbon stellte ab 1589 die Könige von Frankreich. Der wohl bekannteste Vertreter der Familie ist Ludwig XIV., der Sonnenkönig. Seine Regentschaft ist eng mit der Herrschaftsform des Absolutismus verbunden, der Konzentration der Staatsgewalt auf eine Person. Diese Entwicklungen und die Auswüchse, die sie mit sich brachten, waren unter anderem Auslöser für die französische Revolution. Auch heute stellen die Bourbonen noch Könige in Europa: So gehört König Juan Carlos I. von Spanien ebenfalls der Dynastie an
Wie die Hohenzollern, waren auch die Staufer ein deutsches Adelsgeschlecht. Allerdings lag ihre Blütezeit wesentlich früher, nämlich im 12. und 13. Jahrhundert. Das bekannteste Mitglied der Dynastie ist Friedrich I., besser bekannt als "Barbarossa" (Bild). Er war unter anderem deutscher König und schwang sich schließlich zum deutschen Kaiser auf. Der Beiname wurde ihm aufgrund seines rötlich schimmernden Bartes verliehen. Laut Sage lebt der Kaiser in einem Berg weiter, bis das Reich ihn wieder braucht.

Die Tudors waren eine englische Herrscherdynastie, die von 1485 bis 1603 die englischen Könige und Königinnen stellte. Zu den bekanntesten Vertretern des Hauses gehören Heinrich VIII. und Elizabeth I. (Bild, dargestellt von der Schauspielerin Cate Blanchett). Während Heinrich VIII. durch seine sechs aufeinander folgenden Ehen und den Bruch mit der römisch-katholischen Kirche in Erinnerung geblieben ist, war die Regentschaft von Elizabeth I. von 1558 bis 1603 eine Blütezeit für England in vieler Hinsicht: Shakespeare schrieb seine Werke in dieser Zeit, Francis Bacon begründe die moderne Wissenschaft und Francis Drake umsegelte die Welt.


Das Adelsgeschlecht der Romanows war die zweite Dynastie aus der die russischen Zaren hervorgingen. Ihr bekanntester Vertreter ist Zar Peter I., auch Peter der Große genannt. Er gilt als einer der wichtigsten russischen Herrscher. Sein Beiname "der Große" leitet sich zum einen von seinen politischen Erfolgen ab, zum anderen sagt er auch etwas über seine wirklich Größe aus: Der Zar war erwiesenermaßen über zwei Meter groß. Zwar werden auch die letzten Zaren Russlands, die bis zur Machtübernahme der Bolschewiki auf dem Thron saßen, Romanows genannt, allerdings gehören sie der dritten Dynastie der russischen Zaren an und stammen aus der Line Romanow-Holstein-Gottorp. © imago/imagebroker/puchinger

Das Adelsgeschlecht der Romanows war die zweite Dynastie aus der die russischen Zaren hervorgingen. Ihr bekanntester Vertreter ist Zar Peter I., auch Peter der Große genannt. Er gilt als einer der wichtigsten russischen Herrscher. Sein Beiname "der Große" leitet sich zum einen von seinen politischen Erfolgen ab, zum anderen sagt er auch etwas über seine wirklich Größe aus: Der Zar war erwiesenermaßen über zwei Meter groß. Zwar werden auch die letzten Zaren Russlands, die bis zur Machtübernahme der Bolschewiki auf dem Thron saßen, Romanows genannt, allerdings gehören sie der dritten Dynastie der russischen Zaren an und stammen aus der Line Romanow-Holstein-Gottorp.


Die Geschichte des Herrscherhauses Bonaparte ist untrennbar mit Napoléon I. verbunden. Der geschickte Kriegsherr wurde im Jahr 1804 zum französischen Kaiser gekrönt und installierte im eroberten Europa diverse Mitglieder seiner Familie als Herrscher in anderen Ländern, zum Beispiel in Spanien und den Niederlanden. Ursprünglich stammt die Familie aus Italien, exakter aus Sarzana in Ligurien.

Zwischen 1714 und 1901 stellte das Haus Hannover die Monarchen Großbritanniens. Als sich im Jahr 1801 Großbritannien mit Irland zu einem gemeinsamen Königreich vereinigte, erweiterte sich auch der Titel der Hannoveraner Monarchen um die grüne Insel. Die heute bekannteste Vertreterin der deutschstämmigen Dynastie ist die britische Queen Victoria, die von 1837 bis 1901 regierte. Ihre Regierungszeit wird rückblickend als wirtschaftliche Blüte betrachtet. Darüber hinaus gilt das "Viktorianische Zeitalter" als machtpolitischer Höhepunkt des britischen Empires.

Wie kaum ein zweites Herrscherhaus drückten die Habsburger der europäischen Geschichte ihren Stempel auf. Die Liste der Reiche, die von der Dynastie regiert wurden, ist ellenlang. Unter anderem stellten sie zeitweise die Kaiser oder Könige des Römisch-Deutschen Reiches, der Österreichisch-Ungarischen Monarchie oder Böhmens. Auch Spanien, Portugal, die Niederlande oder die Toskana unterstanden lange Zeit Herrschern aus der Habsburgerdynastie. Maria-Theresia (im Bild) regierte nach dem Tod ihres Mannes Franz I. Stephan unter anderem Österreich-Ungarn, Böhmen und Kroatien.

Die Windsors dürften das derzeit bekannteste Herrscherhaus Europas sein. Vor allem die Königin von England, Queen Elizabeth II., und die kürzliche Hochzeit von Prinz William mit Catherine haben den Fokus wieder stärker auf diese Dynastie gerichtet. Allerdings war die königliche Familie nicht immer unter ihrem jetzigen Namen bekannt: Im Ersten Weltkrieg änderte der damalige Monarch Georg V. den Familiennamen Sachsen-Coburg-Gotha in Windsor, um die deutsche Abstammung seiner Familie zu verschleiern.

http://www.gmx.net/themen/wissen/bildergalerien/bilder/16267ag-nobelpreistraeger-hautnah

Nobelpreisträger hautnah


From: "Hermann von Salza" <Schlesien-Grossdeutschland@gmx.net>

Sent: Friday, August 12, 2011 12:18 PM


http://deinweckruf.wordpress.com/2011/08/11/hannes-stein-globalisierung-us-herrschaft-und-abbau-von-nationalstaaten-sind-betorende-visionen-fur-die-zukunft/


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