Die schlacht um chile



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Radio LORA und die Tageszeitung junge Welt – Leserinitiative München – präsentieren jeden 1. Mittwoch des Monats Filme aus der „Bibliothek des Widerstands“.

Die Vorstellung im Februar:

DIE SCHLACHT UM CHILE

DER PUTSCH


(Patrico Guzmán, Chile 1973, 1975, 1978)

Mittwoch 1. Februar 2012, 1930 Uhr
im MAXIM-Kino

Landshuter Allee 33

80637 München

(Wiederholung am Donnerstag, 2.2., um 19 Uhr)

im Anschluss:
Diskussion mit Gästen, die aus Chile stammen und das Land wegen des Putsches verlassen mußten, moderiert von Ute Wagner-Oswald

Chile, lange Zeit neoliberales Musterländle in Südamerika, ist wieder in den Schlagzeilen, nachdem Studentenproteste das Land in Unruhe versetzen. Grund genug, sich mit jener Vergangenheit zu befassen, die Chiles Gegenwart nach wie vor nachhaltig bestimmt.
Der bedeutende chilenische Dokumentarfilmer Patricio Guzmán zeichnete in seiner dreiteiligen Dokumentation das Ende der Regierungszeit Salvador Allendes nach. Guzmán und sein Team drehten kontinuierlich zwischen 1972 und 1979; es wurde kein Archivmaterial verwendet.

Wir zeigen Teil II der Dokumentation, die sich mit dem Putsch 1973 befaßt. Seit den Parlamentswahlen vom März wurde die Lage im Land von rechtsradikalen Kräften durch Sabotage, offene Gewalt und Streiks systematisch verschärft. Die Regierungskoalition zerstreitet sich über die Art und Weise, diesen Angriffen zu begegnen. Die Entscheidung fällt in Washington – am 11. September bombardiert die Armee den Präsidentenpalast Moneda.

Ute Wagner-Oswald ist Autorin, Regisseurin und Produzentin von Dokumentarfilmen und lebt in München. Im März 1973 war sie selbst in Chile und hat den Wahlkampf, der der Wahl Allendes und dem anschließenden Putsch vorausging, miterlebt.


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