Die Perfekte Ehe



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Die Perfekte Ehe



Samael Aun Weor
Samael Aun Weor, zeitgenössischer Philosoph, Anthropologe, Psychologe und Esoteriker ist im 20. Jahrhundert der Wiederaufbauer, der GNOSIS oder der "Perenne-und Universal-Philosophie."






 

Litelantes
Große Herrin der Gnosis






Die perfekte Ehe

Wir finden in diesem Buch die Geheimnisse des Lebens und des Todes enthüllt, die den spirituellen Weg weisen und das Mysterium lösen, das sich in der Geschichte der Menschheit um die Liebe gewickelt hat.

Der erhabene Meister Samael Aun Weor lehrt uns mit sonnenheller Klarheit, daß es nur durch den Pfad der Ehe möglich ist, in die Weisheiten der Initiation einzudringen, und für diese schenkt er uns die Schlüssel und enthüllt die Symbole aller antiken Kulturen.

In der Perfekten Ehe entdecken wir zwei Wesen, die sich wahrhaft zu lieben wissen. Die Liebe, das Jahrtausend alte Rätsel der Weisen und Dichter, wird in diesem Buch gelüftet.

Wir dürfen nicht versäumen, in diesen Zeilen den ewigen Schluß zu erwähnen, den uns Hermes Trismegisto zukommen ließ: "Ich schenke dir die Liebe und darin ist die gesamte Weisheit enthalten."




Vorwort

Unsere gegenwärtige Zeit ist trauervoll für die Menschheit und wir müssen in dieser Stunde, in der alle Religionen, Sekten, Schulen, Freimaurerlogen, Glauben, politische Parteien und Nationen auf der Suche nach dem schrecklichen Kampf ums eigene Überleben ihr Dasein fristen, klar und deutlich sprechen. Es ist die Zeit des Philosohpen: "Sein oder nicht sein". Dies ist ein ausschlaggebender Zeitpunkt für die Menschheit, deshalb ist es unsere Pflicht, laut auszusprechen, um sofortige Hilfe für diejenigen zu schaffen, die Helfer im Lebensraum der göttlichen Weisheit werden wollen.

Hunderte von Klassenzimmerspiritualisten erröten bei unserer Sprache, die wir im ersten Vorwort dieses viele spirituelle Schulen revolutionierenden Werkes verwenden, doch das war notwendig, um die Schläfer aller Glaubensrichtungen zu erwecken und ihnen die nötige Hilfe zu bieten. Alle jene Beitragenden lebten vor sich hin und zahlten ihren Anteil ohne jeglichen Nutzen und "so lange es Kaufleute im Tempel gibt, wird es empörte Reformer geben".

Vor der Sintflut erhielt die Menschheit die Bundeslade und sehr wenige nutzten sie. So wird es in der Bibelschule gelehrt. Heute, so wie zur damaligen Zeit, hat ein Kapitän den Befehl zur Wacht gegeben. Er ist der ehrwürdige Meister Samael Aun Weor, der uns die Bundeslade in die Hände gelegt hat, damit wir uns vor dem schrecklichen herannahenden Sturm retten können. Wir sind bereits Schiffsbrüchige; uns wurde die Tafel der Rettung gegeben; diese rettende Tafel oder Bundeslade ist das große Geheimnis. Hier ist die Lehre des Retters der Welt. Die Menschheit kennt bereits den historischen Christus und soll jetzt jenen Christus in seiner Substanz kennenlernen, der in den Tiefen unseres Samensystems lebt und sich bewegt.

In diesem Werk lehrt uns der Meister Samael Aun Weor, Kalky Avatar des neuen Zeitalters des Wassermanns, daß die Erlösung der Menschheit im Sex liegt. Er spricht mit herausragender Klarheit über die großen Mysterien der Sexualität; er zeigt uns, wie sie in verschleierter Form in allen heiligen Büchern der großen Weltreligionen gefunden werden können. Anhand der Bibel zeigt er uns seine große Weisheit; er demonstriert, wie das heilige Buch, das ein Juwel für die okkulte Wissenschaft ist, in der Entstehungsgeschichte mit Sex beginnt und in der Apokalypse mit Sex endet.

Und heutzutage, all wir Tapferen, die wir die Angstmacher ignoriert und geduldsam angefangen haben, die Praxis der uns gegebenen Lehren, die Zeugnisse der wundersamen Transformation, die wir im Feld des menschlichen Verhaltens und der in uns selbst entdeckten Wunder erreicht haben, sind begierig danach, den gleichen Nutzen zu gewinnen wie der Meister, der diesen durch seine majestätische Weisheit erreicht hat und die auch wir durch seine Gnade erhalten. Wir alle können nicht minderes tun, als ihm bei seiner schwer auf seinen Schultern ruhenden, gigantischen Arbeit zu helfen: wir haben die Pflicht, das spirituelle Zeitalter des Wassermanns zu beginnen.

Die Frau ist die Jungfrau des göttlichen Tempels; unsere Priestin Gattin ist die Jungfrau unseres inneren Tempels; der Mann ist ein Priester, der im Tempel der Liebe arbeitet. Die Priesterin entzündet die heiligen Feuer, und diese Feuer sind ganz und gar sexuell. Unsere eigene Priesterin Gattin ist die selbe Athanor, die von den Alchimisten lange gesucht wurde und später mit so großer Vorsicht enthüllt wurde, weil die Menschheit nicht reif dafür war, jene Weisheit zu erhalten. Mit dem Tod Jesus Christus wurde der Schleier des Tempels entzwei gerissen, jetzt, mit dem Kommen des Avatar des Wassermanns ist der Schleier weit offen und die gegenwärtige Menschheit wird fähig sein, die tiefen Mysterien der Sexualität zu ergründen. Mit diesen Kräften wird der Mensch zum Koloss und kann das geheime Wundersame in sich, das in Ketten gefesselt schläft, erwecken, gerade zu dem Zeitpunkt, als die materielle Wissenschaft die erschreckenden Kräfte des Atoms hervorgebracht hat und so einen materialistischen Fortschritt erreicht hat. Es war nötig für den Menschen, all diese Dinge zu sehen, um von seinen Tabus wegzubrechen und sich auf die neue Eroberung vorzubereiten. Die Ehe ist von unserem Herrn Jesus Christus geschaffen. Ihm gehört die Weisheit der Liebe und bis jetzt hat der Mensch ihn nicht verstanden; er hat die Offenbarungen des Herrn kaum genossen.

Die Weisheit des großen Geheimnis blieb viele Jahrhunderte lang versteckt, es wurde nicht mit großer Klarheit darüber gesprochen wie heute, und wir verbreiten es noch deutlicher, so daß dem Leser keine Fragen offen bleiben. Auf physikalischem Gebiet werden Verbindungen verschiedener Materien Chemie genannt, im Okkultismus oder in der Esoterik heißt die Transformation eines bestimmten Stoffes Transmutation oder Formveränderung, z.B. die Umwandlung von Gras zu Milch in einer Kuh ist Alchemie.

Der heutige Mensch kennt genau die Keimkraft eines Samenkorns, er spricht öffentlich über alle Samenkörner außer über das menschliche, denn das ist ein krankhafter Punkt, über den nicht gesprochen werden kann weil er den Menschen aus der Sklaverei befreit und mit jedem Sklaven verdient der Meister seinen Lebensunterhalt.

Es gibt zwei Arten von Lehren: die Lehre des Auges und die Lehre des Herzens. Die Lehre des Herzens wird von der Liebe genährt und lehrt uns die Weisheiten der Transmutation von wissenschaftlicher Reinheit; dieses Wissen der Reinheit ist bekannt als Teil der katholisch christianisch gnostischen Lehre mit dem Gebot BEGEHE KEINE UNZUCHT, dem sechsten Gebot Gottes. Die Lehre des Auges nährt sich von Theorien und bereichert den Intellekt; die eine führt zu menschlichem Wissen , die andere zu göttlichem Wissen, die eine macht uns zu Suchenden und die andere zu Helfern des Lebensraumes der göttlichen Weisheiten. Ein Teil der Lehre macht uns zum Tier; der andere läßt uns göttlich werden. Wir sprechen von sexueller Kraft, denn es ist eigentlich eine ungeheure Kraft; das Verlieren dieser Kraft im Menschen ist die Folge des Verlustes der Moralstärke und wenn wir öffentlich darüber reden, wird uns mit dem Schwert in der Hand von den Hohepriestern aller Glauben und den Meistern aller Sklaven dieser Welt widersprochen. Dennoch werden wir klar zu allen vernünftigen Menschen und sich im Irrtum befindenden Moralisten sprechen, die so sehr erröten, wenn wir über die Großartigkeit der Sexualität sprechen. Sie können den Himmel nicht verstecken, indem sie ihre Augen schließen. Wenn ein kosmisches Gesetz in Aktion tritt, dann wehe den Gegnern, denn sie werden untergehen! Die Menschheit der Zukunft soll die Göttlichkeit der Sexualität kennenlernen und dies läßt sich nicht vermeiden.

Wir werden dir, lieber Leser, physisch zeigen, was diese sexuelle Kraft ist, um dich zur positiven Selbstveränderung zu ermutigen.

Bei den Haushühnern finden wir Hahn und Henne - abgesehen davon kennen wir den Kampfhahn, dessen Gewicht leichter ist und der kleiner als das Haushuhn ist. Der Kampfhahn benötigt ein spezielles Training; von sehr jungem Alter an wird er an einem Stock gebunden gehalten, damit eine Verbindung mit den Weibchen seiner Art vermieden wird. Der Hahn wächst als Kampfhahn heran. Dieses recht kleine Tier kennt die Transmutation nicht, denn hier findet die Aufnahme seiner eigenen Samen statt und mit dieser erschreckenden Kraft wird er zu einem Koloß voller Energie und Mut.Wenn aus irgendeinem Grund dieser Kampfhan, der zur Keuschheit gezwungen wurde, in einem Hühnerhof mit einem Hahn , der Geschlechtsverkehr hat, gesetzt wird, so tötet der Kampfhahn ihn in einer Sache von Minuten, auch wenn der andere ihn fünfmal überwiegt. Das ist so, weil ein Unzüchtiger immer ein schmutziger, stinkender Feigling ist. Jedes unzüchtige Tier stinkt, auch ein Vogel, wie in dem Fall des getöteten Hahns oben. Für den Kampfhahn, den Koloß, konstruiert der Mensch besondere Einrichtungen, wo er eine Menge Geld ausgibt, nur um diesen Krieger zu Tode kämpfen zu sehen.

Stiere für den Stierkampf werden schon in einem sehr jungen Alter von den Kühen entfernt; sie wachsen heran, ohne Geschlechtsverkehr zu haben und nehmen stattdessen selbst ihren eigenen Samen auf. Obwohl sie keine bewußte Transmutation kennen - denn die ist eine Funktion des Menschen - tragen sie instinktiv einen Nutzen davon und der Gewinn ist keinem anderen gleich. Der Stier wächst zu einem schönen, starken, schnellfüßigen und glänzenden Tier heran, er kostet mehr als andere für den Fleischmarkt gezüchtete Stiere. Der Mensch baut Stierkampfarenen im Wert von Millionen und bei einem Stierkampf zahlen die Leute hohe Preise, nur um den Stier sterben zu sehen.

Sogennante Rennpferde dürfen keinen Geschlechtsverkehr mit gewöhnlichen Pferden haben. Sie kennen keine bewußte Transmutation, sondern sie nehmen ihren Samenselbst auf, eine instinktive Funktion, die ähnlich aber gegensätzlich zur Ejakulation des Samens ist. Das Rennpferd wächst zu einem schönen Tier heran, mit einer glänzenden Mähne und einer kolossalen Figur. Die großen Züchter wissen nur zu genau, daß das Pferd seinen Samenstoff mit einer Ejakulation verliert und deshalb legen sie um die Eichel des Penis einen Silberring, um eine Erektion und als Folge einen Samenverlust zu vermeiden. Dies wird von den großen Züchtern als Berufsgeheimnis gehalten. Für diese Kolossi, die dazu gezwungen werden, ihren eigenen Samen NICHT zu ejakulieren baut der Mensch teure Rennbahnen, in denen er Millionen ausgibt, um die Pferde rennen zu sehen und er gibt enorme Summen aus für Wetten außerhalb der Rennbahn. All das ist die Arbeit dieser schrecklichen Kraft, die - und wir bestehen darauf - nicht verschwendet werden darf von den Guten und Mildherzigen, die in Trauer leben, weil sie nicht wissen, daß sie potentielle Götter sind. Wenn der Mensch nur wüßte, was er verliert, wenn er Geschlechtsverkehr hat, dann wäre er nicht froh, sondern traurig, so sagte uns der ehrwürdige Meister. Um das zu verstehen, laßt uns sehen, was mit dem Tier passiert: nehmen wir das bereits erwähnte Pferd: wenn dieses Tier eine Nacht in Unzucht mit einer Stute verbringt, kann es am folgenden Tag keine ergiebige Arbeit erbringen, es kann nicht einmal einen Mann, der acht mal weniger als es selbst wiegt, tragen. Das Pferd ist ein Tier, das Kraft schafft und es verliert diese Kraft in einer Nacht; was würde nicht alles dem Menschen passieren, der besser als das Tier sein will und jede Nacht mit Geschlechtsverkehr verbringt! Der Mensch produziert moralische Kraft, aber er verliert sie im Geschlechtsverkehr. Aus diesem Grund gibt es so viel moralische Verantwortungslosigkeit und die Herren der Moral haben privat selbst Geschlechtsverkehr und schreiben Bücher und neue Textbücher, ohne den wahren Grund des Übels zu kennen.

Wenn ein Spermazoide die Kraft hat, einen so perfekten Gegenstand wie den menschlichen Körper zu schaffen, was können wir nicht alles vollbringen mit den Millionen, die wir retten, um uns selbst Erleuchtung und Wissen zu schenken?

Heutzutage fallen Millionen von Menschen blind in das bodenlose Loch und diese blinden Menschen führen einander, aber immer in die Richtung des Abgrunds. Die guten Menschen aller Glauben sind gute Schatten, aber nur Schatten, denn es fehlt ihnen das christliche Licht, das in den Tiefen unseres Samensystems lebt und sich bewegt; dieses innere Licht wird uns eines Tages zum geliebten Vater führen. Unser Herr Jesus Christus sprach: " Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." Lieber Leser, du sollst die christliche Esoterik kennenlernen, halte dich an dieser rettenden Tafel fest und tausche nicht wie Esau die Rechte des Erstgeborenen für einen Teller Bohnen, denn die Zeit des Endes ist hier und wir dürfen keine Zeit verlieren: für Christus, für Jahwe, für Gott oder für den Teufel, für das Licht oder die Finsternis, für Gut oder Schlecht, für Leben oder Tod, für die inneren Schulen oder die äußeren, für Samael Aun Weor oder gegen ihn.



Julio Medina Gargocuichini



Inhaltsverzeichnis

Seite

Vorwort

 

Einleitung

 

Kapitel I

Die Liebe

Kapitel II

Der Sohn des Menschen

Kapitel III

Die große Schlacht

Kapitel IV

Der Abgrund

Die Sphäre der Lilith - Psychologie der Sphäre von Lilith - Die Sphäre der Nahemah - Psychologie der Sphäre von Nahemah - Die Mystik Nahemahs



Kapitel V

Die normale Sexualität

Kapitel VI

Suprasexualität

Kapitel VII

Die sieben Kirchen

Die Kirche von Ephesus - Die Kirche von Smyrna - Die Kirche von Pergamos - Die Kirche von Thyatira - Die Kirche von Sadis - Die Kirche von Philadelphia -



Kapitel VIII

Freude, Musik, Tanz und der Kuß

Kapitel IX

Gaio

Kapitel X

Das direkte Wissen

Praxis


Kapitel XI

Wachset und vermehret euch

Erziehung der Söhne - Die Sünde - Beruf - Über die Töchter



Kapitel XII

Zwei Rituale

Das letzte Abendmahl - Die sexuellen Kräfte und das Ritual - Die gnostische Kirche - Sakramente - Der Christus - Wiederauferstehung -Weihung - Heilige Gewänder - Der Altar des Gottesdienst - Epiphanias - Der Prätor - Schlüssel, um bewußt in den Astral zu treten - Schlüssel, um den physischen Körper in den Jinas-Zustand zu tragen - Allgemeine Aspekte des gnostischen Rituals - Die vier Jahreszeiten - Das Vaterunser



Kapitel XIII

Die zwei Marias

Kapitel XIV

Die Arbeit mit dem Dämon

Ursprung des vervielfältigten Ichs - Tod des Satan - Der innere Stern - Gott evolutioniert nicht - Evolution und Involution - Totale Revolution - Der Schmerz - Die Zeit - Die sieben Basiszentren des Menschen - Technik für die Auflösung des Ichs - Das intellektuelle Zentrum - Bewegung - Das emotionale Zentrum - Der Instinkt - Sexualität - Satans absoluter Tod - Ehebruch - Die Wurzeln des Schmerzes



Kapitel XV

Das Zölibat

Kapitel XVI

Das Erwecken des Bewußtseins

Faszination - Der Schlaf - Selbsterinnerung - Zusätzliche Übungen - Geduld und Ausdauer - Die vier Bewußtseinszustände - Ungeduld



Kapitel XVII

Träume und Visionen

Kapitel XVIII

Bewußtsein, Unterbewußtsein, Überbewußtsein und Hellsehen

Bewußtsein - Überbewußtsein - Erinnerung - Besondere Ernährung, um die Erinnerungsfähigkeit weiter zu entwickeln - Innere Erfahrungen - Hellsichtigkeit und Pseudo-Hellsichtigkeit - Objektive Hellsichtigkeit - Erläuterung - Die Wirklichkeit - Bewußtsein, Unterbewußtsein und Überbewußtsein - Die sechs Grunddimensionen






Kapitel XIX

Die Initiation

Der Wächter der Türschwelle - Der zweite Wächter - Der dritte Wächter - Die Halle des Feuers - Feuer- Luft- Wasser- und Erdproben - Initiationen der kleineren Mysterien - Initiationen der größere Mysterien - Erste Initiation der größeren Mysterien - Zweite Initiation der größeren Mysterien - Dritte Initiation der größeren Mysterien - Vierte Initiation der größeren Mysterien - Fünfte Initiation der größeren Mysterien - Die perfekte Ehe - Mann und Frau - Ernährung der Schlange - Das Laboratorium des Dritten Logos - Der Chac Mool - Die Schlangenzivilisationen - Der exoterische und der esoterische Kreis - Chakras und Nervengeflechte - Erläuterungen - Das Problem der inneren Erleuchtung - Zusammenfassung der fünf großen Initiationen - Die Fahrzeuge des Feuers - Geduld und Ausdauer -Bewußter Glaube - Religionen und Schulen - Nächstenliebe - Die psychische Entwicklung



Kapitel XX

Wiederauferstehung und Wiedergeburt - Wiederauferstehung und Wiederverkörperung -

Wiedergeburt der Persönlichkeit - Lebenszeit – Wiedererleben - Die Frage der Persönlichkeit - Rückkehr des Egos - Vorteile der Wiederauferstehung - Der Verlust der Seele - Liebe und Tod



Kapitel XXI

Die neunte Sphäre

Angstmacher - Aufstieg und Abstieg des Kundalini - Der sexuelle Orgasmus - Anweisungen - Erweiterung



Kapitel XXII

Sexuelle Yoga

Endokrinologie - Zweitrangige sexuelle Charaktere - Psychologie und Endokrinologie - Der Infrasex - Evolution und Involution - Yoga Übungen



Kapitel XXIII

Die fliegende Schlange

Die Vogelschlange - Der Merkurstab - Die Feuerflügel - Pharaoh - Die fliegende Schlange - Der Jinas-Zustand - Fliegende Schlangen - Die Doppel - Das Cardias - Praxis - Der Tempel der Vogelschlange - Eine andere Art des Angstmachens



Kapitel XXIV

Das geheime Ägypten

Kapitel XXV

Das Verhängnis

Liebe als einziger Weg der Rettung - Der Sufismus - Infrasex in der Yoga - Aztekische Magie



Kapitel XXVI

Der Totemismus

Die Götter des Totem - Die Elemente



Kapitel XXVII

Der heilige Phallismus

Sexualität und die Schlange - Infrasexuelle Schulen - Die Initiation und die Schlange



Kapitel XXVIII

Der Feuerkult

Die tanzenden Derwische - Ägyptische Finsternis - Jahwe - Die Weltalter - Das große Problem - Die vier Evangelien - Die Mutter Kundalini



Kapitel XXIX

Die Edda

Die Rettung der Menschheit



Kapitel XXX

Der fünfspitzige Stern

Das Wort


Kapitel XXXI

Die Eskimos des Nordens

Kapitel XXXII

Die Heilige Dreifaltigkeit

Mantrams für das Steigen in den Astral - Anrufung - Spezielle Anweisung



Kapitel XXXIII

Der Christus

Schlußwort






Kapitel 1

Die Liebe

Gott als Vater ist Weisheit. Gott als Mutter ist Liebe.

Gott als Vater haust im Auge der Weisheit. Das Auge der Weisheit befindet sich zwischen den Augenbrauen.

Gott als Liebe befindet sich im Herzenstempel.

Weisheit und Liebe sind zwei Hauptsäulen in der großen Weißen Loge.

Lieben, wie wundervoll ist es zu lieben. Nur die großen Seelen können und wissen es zu lieben. Liebe ist unendliche Zärtlichkeit...die Liebe ist das Leben, das in jedem Atom wie in jeder Sonne schlägt.

Die Liebe läßt sich nicht definieren, denn sie ist die göttliche Mutter der Welt; das ist es, was zu uns kommt, wenn wir wirklich verliebt sind.

Die Liebe kann man in der Tiefe des Herzens fühlen, sie ist eine köstliche Erfahrung, ein verzehrendes Feuer, ein göttlicher Wein, berauschend für den, der davon trinkt. Ein einfaches parfümiertes Taschentuch, ein Brief, eine Blume, provozieren in den Tiefen der Seele große innere Unruhe, exotische Ekstase, unsagbare Leidenschaft.

Noch nie konnte jemand die Liebe definieren, sie muß erlebt werden, muß gefühlt werden. Nur die großen Liebenden wissen wirklich, was das ist, was man Liebe nennt.

Die perfekte Ehe ist die Vereinigung zweier Wesen, die wirklich zu lieben wissen.

Damit es wahre Liebe gibt, ist es notwendig, daß Mann und Frau sich in allen sieben großen kosmischen Ebenen lieben.

Damit es Liebe gibt, ist es notwendig, daß eine wahre Vereinigung der Seelen in allen drei Sphären der Gedanken, Gefühle und des Willens existiert.

Wenn zwei Wesen in ihren Gedanken, Gefühlen und Willensregungen verwandt vibrieren, dann findet die perfekte Ehe auf den sieben Ebenen des kosmischen Bewußtseins statt.

Es gibt Menschen, die auf physischer und ätherischer Ebene verheiratet sind, aber nicht auf der astralen. Andere sind auf der physischen, ätherischen und astralen Ebene verheiratet, aber nicht auf der geistigen; jeder denkt auf seine Weise; die Frau hat eine Religion und der Mann eine andere, sie stimmen nicht überein in dem was sie denken, u.s.w.

Es gibt Ehen, in denen die Welten der Gedanken und Gefühle verwandt sind, aber im Gegensatz zur Willenskraft stehen. Diese Ehen stoßen ständig gegeneinander und sind nicht glücklich.

Die perfekte Ehe sollte auf allen sieben Ebenen des kosmischen Gewissens stattfinden. Es gibt Ehen, die nicht einmal die astrale Ebene erreichen, daher existiert nicht einmal eine sexuelle Anziehung; diese Ehen sind wahre Fiaskos. Diese Klasse von Ehen basiert ausschließlich auf der Heiratsformel.

Einige Personen leben ihr Eheleben mit einem Partner auf der physischen Ebene und mit einem anderen Partner auf der mentalen Ebene. Nur selten finden wir im Leben die perfekte Ehe. Damit es Liebe gibt, sind Gedankenverwandtschaft, Gefühlsverwandtschaft und Willensverwandtschaft notwendig.

Wo eine arythmethische Rechnung vorliegt, gibt es keine Liebe. Leider riecht die Liebe im modernen Leben nach Bankkonto, Handelsware und Film. An den Orten, wo nur plus und minus existieren, gibt es keine Liebe. Wenn die Liebe das Herz verläßt, kommt sie schwer zurück. Die Liebe ist ein scheues Kind.

Die Ehe, die ohne Liebe und nur auf Grund von finanziellen oder sozialen Interessen vollzogen wird, ist wahrlich eine Sünde gegen den Heiligen Geist. Diese Klasse von Ehen scheitert unvermeidlich.

Die Verliebten verwechseln oft Verlangen mit Liebe und das Schlimmste daran ist, daß sie heiraten, im Glauben sich zu lieben. Nach vollbrachtem sexuellen Akt und befriedigter Fleischeslust kommt dann die Enttäuschung und es bleibt nichts als die schreckliche Wirklichkeit.

Die Verliebten sollten sich selbst analysieren bevor sie heiraten, um herauszufinden, ob sie sich wahrhaftig lieben. Leidenschaft wird oft mit Liebe verwechselt. Liebe und Wollust sind vollkommene Gegensätze.

Wer wirklich verliebt ist, ist fähig, seinen letzten Tropfen Blut für seine Geliebte zu geben.

Prüfe dich selbst bevor du heiratest. Fühlst du dich fähig, den letzten Tropfen Blut für deine Geliebte zu geben? Erinnere dich daran, wenn diese vollkommene Verwandtschaft nicht existiert, wird deine Ehe statt zum Himmel zur Hölle. Laß dich nicht von der Wollust lenken. Töte nicht nur die Lust, sondern selbst den Schatten des verführerischen Baumes der Lust.

Die Liebe beginnt mit einem Strahl von entzückender Sympathie, gibt sich mit unendlicher Zärtlichkeit Gestalt und verkörpert sich in höchster Anbetung.

Eine perfekte Ehe ist die Verbindung zweier Wesen, die sich vollständig anbeten. In der Liebe existieren keine Projekte oder Bankkonten. Wenn du Projekte und Rechnungen aufstellst, ist das weil du nicht verliebt bist. Denke nach, bevor du den großen Schritt tust. Erinnere dich daran, daß die Flamme der Lust das Leben aufzehrt und nichts als die schreckliche Wirklichkeit des Todes bleibt.

Verliebter Mensch, verwechsle die Liebe nicht mit der Leidenschaft! Analysiere dich selbst gründlich. Es ist wichtig, zu wissen, ob deine Frau dir im Geiste zugehört. Es ist wichtig, zu wissen, ob sie wirklich auf allen drei Ebenen der Gedanken, Gefühle und des Willens mit dir verwandt ist.

Ehebruch ist die grausame Folge fehlender Liebe. Die wahrhaft verliebte Frau zöge den Tod vor dem Ehebruch vor. Der Mann, der Ehebruch begeht, ist nicht verliebt.

Die Liebe ist unglaublich heilig. Die gesegnete Göttin Mutter ist das, was wir Liebe nennen.

Mit dem schrecklichen Feuer der Liebe können wir uns in Götter verwandeln, um voller Grandezza in das Amphietheater der kosmischen Wissenschaften einzudringen.


Bei Weiteren informationen oder Nachfragen über Esoterische themen des Buches, wenden sie sich bitte an Christian Alexander Hoppe. Campaleman@mail.ml.com.mx

Pátzcuaro Michoacán, México
Tel : +52 434 40006 Fax: +52 434 40299

Die Originalausgabe erschien unter dem Titel "El matrimonio Perfecto" im Verlag Nous Editores, Cuernavaca Morelos, Mexiko.

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